Reviews



02/05/2006

Soulgrinder - SELLFISH 6/10

http://www.sellfish.de
mark 6/10
author Uwe Wollein

Mit einem düster, instrumentalen Intro beginnt der Einstieg in des zweite Studioalbum von Anthenora bis mit dem Highspeedsmasher "Dawn Of Blood" die Marschrichtung ganz klar aufgezeigt wird. Rauher, klassischer Heavy Metal mit allem was laut Bastelanleitung dazugehört, sprich: dominantes Schlagzeug, krachendes Riffing, melodiehafte Leadgitarren im Wechselspiel mit typischem, an Rages Peavy erinnernder, Gesang. Klar, dass hier Priest, Grave Digger und Iron Maiden Pate gestanden haben, besonders letztere; waren doch Anthenora in früherer Zeit eine reine Maiden " Tributeband, bis man sich entschloss ab 2002 eigene Songs in die Welt zu schicken. Im von langsameren Passagen durchsetzten "Hundred Knives" sind durchaus auch transatlantische, an alte Megadeth erinnernde Versatzstücke erkennbar, während "Cassandra" ebenso "helloweenische" Elemente in sich trägt. Gerade diese stilistische Vielfalt an erkennbaren Einflüssen verhilft Anthenora zu einem fast schon ur- eigenen Stil und macht ihr neues Werk wahrlich zu einem Leckerbissen für alle Die " Hart " Metalfans. Mit "Soulgrinder" gelingt den Italienern aus der Gegend von Turin ein gut produziertes, songtechnisch einwandfreies Metalalbum, das spielfreudig und ausdrucksstark deutlich macht, dass die NWOBHM durchaus auch im Süden Europas exzellent verkörpert werden kann.

[back]
[top]
Player [pop out]
loading...