Reviews



15/03/2004

The Last Command - RESURRECTION

http://www.resurrection.at
Review from RESURRECTION.AT
AUTHOR M. W.
MARK 8/10

ANTHENORA - The Last Command

Locomotive Music scheinen ein gutes Händchen für vielversprechende Bands zu haben. Ähnlich wie auch mit WUTHERING HEIGHTS sind dem spanischen Label mit ANTHENORA ein weiterer dicker Fisch ins Netz gegangen. Mehr oder weniger bekanntgeworden sind die Italiener als IRON MAIDEN-Coverband, als die sie sich schon einen beachtlichen Ruf im Underground machen konnte (ach, daher erinnert mich das Cover so an "Somewhere in time"! :-) Aber sie sind weit mehr als das! Nach eigenen Angaben lauten ihre Einflüsse IRON MAIDEN, JUDAS PRIEST, HADES, RUNNING WILD and ACCEPT, so ist es nicht schwer zu erraten, welchem Stil sie sich verschrieben haben: "Classic Heavy Metal", und zwar ohne Kompromisse! Nun weiß man also, wo die Sympathien verteilt sind! Auf diesem Full Length-Geschoß gibts zwar keine MAIDEN-Covers zu bestaunen, sondern ausschließlich Eigenkompositionen, doch auch diese wissen durch die Bank zu gefallen. Die Jungs gehen dabei unglaublich leidenschaftlich zur Sache, beherrschen ihre Instrumente tadellos und haben mit Frontmann Luigi Bonansea einen talentierten Sänger in ihren Reihen, der mit seiner kräftigen Stimme zu begeistern weiß und der mich ein wenig an Mike Tirelli (MESSIAH'S KISS, ex-HOLY MOTHER (Ex??? Hoffentlich ein Irrtum! - J. S.)) erinnert. Die mit viel Herzblut interpretierten Songs wie "Hunter", "Dark alliance", der schnelle Titeltrack oder "Prophet of sorrow" erinnern an Ruhmestaten eingangs erwähnter Bands und überzeugen durch schmissige Melodien, rasante Twin-Harmonies auf den Klampfen und versprühen jede Menge sehr erfrischendes 80er Jahre-Feeling. Hach, ist das schön! Auch die schneidige Produktion braucht keinen Vergleich mit anderen traditionellen Stahlkochern zu scheuen. Übrigens ist der Abschlußsong "The fortress" keine 13 Minuten-Nummer, wie irrtümlich auf der Rückseite abgedruckt, sondern dahinter verbirgt sich - Überraschung! - der eingängige Bonustrack "The saviour", der vom vierten Demo "The General's awakening" noch als kleines Präsent mit draufgepackt wurde.
Metal will never die! So jedefalls ganz bestimmt nicht!

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