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15/11/2010

the ghost of iwo jima -obliveon (ger) 8/10

http://www.obliveon.de
Drummer Fabio und seine Crew haben Wort gehalten und nach zahlreichen Ankündigungen über Facebook ihr neues Album "The Ghosts Of Iwo Jima" zu mir nach Hause geschickt. Ein weiteres Mal dürfen wir in die authentische Metal-Welt der Italiener abtauchen, die seit Jahren ein ziemlich hartes und cooles Brett fahren, aber den schwachen Punkt ihres Line-Up, Sänger Luigi Bonansea, mit durchziehen. Auch heute will ich ihm eine winzige Verbesserung seiner Leistung zusprechen und dennoch wird der weltweite, große Wurf ausbleiben, wenn man nicht im Niveau konform mit allen Beteiligten ist. Das Grundthema Krieg ist nach wie vor ein zentraler Punkt der Musiker und Texter der Formation und wird ebenso an dem bisher besten Cover deutlich gemacht. Einen weiteren Gefallen tut sich die Band, ihre Iron Maiden-Einflüsse nur noch minimal zur Geltung zu bringen. Obwohl im typischen Power-Metal verankert, hat man sich den rauen Charme der Eigenständigkeit beibehalten. Diesmal kann und muss man, ohne die üblichen Klischees zu bedienen, sagen, dass Anthenora härter und powervoller geworden sind. Jedoch nicht auf Kosten der Melodien. Die sorgen bei manchen Tracks wie "Valkiria" und "The Old Guard" für Aufregung. Das wird live bestimmt ein Spektakel. 8/10 – SBk

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